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VZ Die kaiserliche Chronik
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Die Kaiserliche Chronik


Mysteriöse Funde in den Silberminen von Molock

Baltimore 05.09.2003 15:34:35
+++ Unbestätigten Quellen zu folge wurden in den Tiefen der Silberminen von Molock einige bisher nicht identifizierte Artefakte gefunden +++ Wissenschaftler und Archeologen aus dem ganzen Kaiserreich treffen in den Akademien in Molock ein +++ Pressesprecher verweigern auf Befehl des Kasiers jede weitere Auskunft +++

+++ ZEN - Die Kaiserliche Morgenpost
Salico 09.09.2003 16:33:36
+++ Überwälder Forscherteam ersucht Zugang zur Miene in Molock +++

Am gestrigen Tag entsandte Lord Salico ein Team von Forschern nach Molock, um die Bemühungen der einheimischen Forscher zu unterstützen. Das Team besteht größtenteils aus Wissenschaftlern die das Rätsel von New Morpork bereits zu lösen wußten. Ob und inwieweit auch hier mit Überwälder Now-How das Rätsel der Vergangenheit gelüftet werden kann, bleibt abzuwarten.
-PReS
Baltimore 09.11.2003 02:42:51
Quen Talack rieb sich mit einem fleckigen Schweißtuch den feinen Sand von der Stirn. Hier in den Ausgrabungsstätten inmitten der Wüste Dust war der Sand und Staub allgegenwärtig. Er nistete sich in Kleidern, Haaren und Betten ein und machte auch vor dem Essen nicht halt. Doch was die Arbeiter auf der Ausgrabungsstätte zuerst mürrisch und ungehalten stimmte, hatte sich schon seit langer Zeit zum Bestandteil des alltäglichen Daseins entwickelt.

Fast melancholisch dachte Talack an die Zeit zurück, als er manchmal mehrmals pro Woche seine antiken Vasen und Statuen in seinem Wohnsitz in Erland von Staub befreite. Ein Lächeln stahl sich auf seine Gesichtszüge und er schüttelte den Gedanken mit einer Kopfbewegung ab. Es kam ihm vor, als wäre schon eine Ewigkeit vergangen, seit er damals ein Schreiben im Namen des Kaisers erhielt, in dem er aufgefordert wurde umgehend das Akademiezentrum in Molock aufzusuchen, um dort ein unbekanntes Artefakt zu untersuchen. Sichtlich geehrt von einer solchen Aufgabe machte sich Quen Talack schon bald auf den Weg. Das er aber nicht der einzige war der ein solches Schreiben erhielt, stellte er schon bald fest. Neben zahlreichen zensunnischen Wissenschaftlern waren auch etliche Forscher der ReS nach Molock angereist, um ihre Erfahrungen und Ergebnisse aus den New Morpork Untersuchungen einzubringen.

Wie sich im Laufe der Wochen herausstellte, stammten die Artefakte aus der Zeit vor dem nuklearen Zusammenbruch. Wie sie allerdings in die molockanischen Minen gelangt waren, blieb ein Rätsel. Ein Großteil der Wissenschaftler glaubte, dass es sich um das Beutegut einer Mutantenhorde handelte, die schon seit langem die Höhlen verlassen hatten. Allerdings gingen in diesem Punkt die Meinungen auseinander. Talaks persönliche Vermutung bestand darin, dass die Artefakte von Menschen stammten, die sich vor der Strahlung und dem radioaktiven Niederschlag in den Höhlen versteckt hielten. In einem Punkt waren sich aber fast alle Wissenschaftler einig: Die Gegenstände mussten aus einer nahen Region nördlich von Molock stammen.

Und hier war er nun, in den staubigen Dünenfeldern in der Wüste Dust. Es hatte eine Zeitlang gedauert, bevor sie durch Messungen und Testgrabungen diese vielversprechende Stelle inmitten der Wüste gefunden hatten. Das Militär erwies sich bei diesem Unterfangen als unerwartet hilfsbereit, was Quen Talack immer wieder überraschte. Anscheinend steckte noch mehr dahinter als die kaiserliche Neugierde auf historische Fundstücke, die die zahlreichen Lücken in der Geschichtsschreibung stopfen sollten. Wieder stahl sich ein Lächeln auf Talacks Gesichtszüge. Vielleicht war es aber auch nur die persönliche Verschwörungstheorie eines alten Archäologen...
Baltimore 28.11.2003 04:30:18
„Niemals!“, mit einer heftigen Armbewegung fegte Fagul die Rechenmaschine und Finanzpapiere von seinem Schreibtisch. Mit einem lauten Krachen schlug der schwerfällige Rechenaperrat auf dem Boden auf. „Der Kaiser soll zur Hölle fahren!“, brüllte der Finanzminister seinen persönlichen Dienstboten an, der erschrocken zusammenfuhr.

„Seit Monaten verschwenden wir Gelder an allen Ecken und Enden des Reiches aber damit ist jetzt Schluss!“. Zitternd erhob Fagul seinen übergewichtigen Körper aus dem bequemen Arbeitssessel. „Erst werden die Steuern zugunsten des Militärs gekürzt, dann gibt es angeblich Aufstände im Reich, worauf die Steuern ganz abgeschafft werden. Anschießend werden Vermögenssteuern erhoben, unter denen nur die privilegierten des Reiches zu leiden haben und nun das...“, mit einem tiefen Schnaufe hob Fagul das Rechengerät vom Boden auf, nur um es danach mit Schwung an die Wand des weitläufigen Raumes zu schleudern.

„Dimrod ist unbestreitbar die Zukunft des Reiches. Aber wieso bei allen Tiefen der Hölle besteht der Kaiser darauf, dass soviel verschwenderische Mittel in diese erbärmliche Provinz gepumpt werden sollen! Ein paar Baracken für die Arbeiter würden ihren Zweck über die Maße erfüllen!“. Mit einem zornigen Blick wandte er sich wieder seinem Lakaien zu. „Du bringst mir sofort die Vorsteher der Händlergilde hierher. Der Kaiser soll sich um seine Ausgrabungen in der Wüste kümmern. ICH werde nun das Wirtschaftsgeschehen des Reiches wieder in meine Hände nehmen.“
Baltimore 01.12.2003 04:12:37
+++ Dimrod erklärt unter der Führung des Handelsmoguls Fagul Kalej seine Unabhängigkeit +++ Zahlreiche Handelskontore des Kaiserreiches verweigern Steuerzahlungen +++ Kriesensitzung in Molock einberufen +++ Der Kaiser ordnet Mobielmachung des Militärs an +++ General Kindahl mit der Leitung der Operation "Diamantenstaub" beauftragt +++
Baltimore 03.12.2003 03:29:49
+++ Operation "Diamantenstaub" verläuft erfolgreich +++ Handelsmogul Fagul Kalej wurde verhaftet und nach Molock gebracht +++ Handelsgilde nimmt Steuerzahlung wieder auf, beschuldigt den Kaiser jedoch der Veruntreuung von Geldern und Rohstoffen im ganzen Reich, und insbesondere in der besetzten Provinz Dimrod +++ Der kaiserliche Sprecher verspricht eine baldige Klärung der Situation +++ Die Provinz Dimrod wurde in Attasis umbenannt +++
Baltimore 04.12.2003 03:35:20
Abwesend blickte der Kaiser auf, als die Palastwache den Raum betrat und stillschweigend Haltung annahm. In Gedanken war er immer noch auf der Geburtstagsfeier des Patriziers. Die Entscheidung seines alten Verbündeten kam nicht wirklich überraschend, dennoch hatte der Kaiser gehofft, Lord Salico würde sich doch noch für die ungewisse Reisezu den Sternen entscheiden.

„Bringt ihn herein“. Mit diesen Worten wandte er sich nun wieder der Palastwache zu, die darauf die schwere Eichentür des kaiserlichen Arbeitszimmers öffnete und mit einem Kopfnicken zwei weiteren Mitgliedern der Leibgarde das Zeichen zum Eintreten gab. Zwischen den beiden Wächtern schritt Fagul Kalej. Wortlos kamen die Wächter in einem sicheren Abstand vor dem Schreibtisch des Kaisers zum stehen und Fagul reckte stolz und mit erhobenem Haupt seine Schultern. Den Blick des Kaisers mied er jedoch.

„Ihr habt euch einen unpassenden Zeitpunkt für euren Staatsstreich ausgesucht Fagul“, ergriff der Kaiser nach einer schweigsamen Minute das Wort. „Unter anderen Umständen hätte ich mich vielleicht auf Verhandlungen eingelassen, anstatt euch von den Truppen Kindahls überrennen zu lassen“. Wieder schwieg der Kaiser einen Moment und griff dann nach einer Akte in seiner Ablage.
„Aber ich glaube nachdem ihr euch in Dimrod eingenistet hattet, wurde euch schnell klar wohin die Gelder und Ressourcen des Reiches geflossen sind.“ Bei diesen Worten blickte Fagul den Kaiser an, sagte aber nichts.
„Das Reich steht kurz vor dem Aufbruch und ich hätte keine Verzögerung geduldet. Die Diamantlegierungen, die in Attasis produziert werden, sind ein essenzieller Rohstoff der für die Instandsetzung des Kolonieschiffes benötigt wird. Was außenpolitisch wie eine Stagnation unseres Wirtschaftssystems aussah war in Wirklichkeit die Durchführung des größten Projektes, dass es seit der Wiederbesiedlung unserer verbrannten Erde gab“. Der Kaiser erhob sich nun langsam aus seinem bequemen Ledersessel und blickte dabei in die Akte, die nun offen auf dem Schreibtisch lag.

„Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eure Spitzel euch nicht schon vor langem über dieses Projekt informiert haben. Was war es also... Neid? dass ihr nicht in das Projekt involviert wurdet? ...oder einfach nur die Gier nach mehr Macht?“ Als Fagul nach einer sich langsam dehnenden Pause keine Anstalten zu einer Antwort machte, klappte der Kaiser die Akte auf seinem Schreibtisch zu.

„Das ihr euren Rebellen den Widerstand untersagt habt, rechne ich euch hoch an. Die Kämpfe um und in Attasis wären unter anderen Umständen ungleich blutiger und langwieriger verlaufen. Diese Tatsache entschuldigt aber in keiner Weise euer Tun.“ Die Worte des Kaisers kamen nun schneller und schärfer über seine Lippen. „Fagul Kalej. Ich verbanne euch bis zum Aufbruch des Reiches in die nördlichen Wüsten. Wenn das Volk der ReS und die Zensunni der Erde den Rücken gekehrt hat, könnt ihr zurückkehren und womöglich Unterschlupf bei den Zurückbleibenden finden.“ Bei diesen Worten warf Fagul dem Kaiser einen fragenden Blick zu. „Ja, vereinzelte kleine Gruppen unter den Zensunni möchten ihrer Heimat nicht den Rücken zukehren. Sie ziehen es vor, nach den alten Lehren und Traditionen wieder ein bescheidenes und verborgenes Nomadenleben zwischen den Wüsten und Ödländern zu führen. Es sind zähe und ... „, der Kaiser suchte nach einem passenden Wort, „... engstirnige Leute“. „Womöglich wird es euch nicht ganz leicht fallen, ein Arrangement mit ihnen zu treffen“. Bei diesen Worten setzte sich der Kaiser wieder an seinen Arbeitsplatz.

Als der Kaiser seinen ehemaligen Handelsberater ansah, trafen sich ihre Blicke und Fagul nahm Haltung an. Wortlos und steif wandte er sich mit seinem zwei Wächtern um und verließ das kaiserliche Arbeitszimmer.

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