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VZ Die kaiserliche Chronik
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Die Kaiserliche Chronik


Höret! Höret! Der Patrizier lädt zum Geburtstagsfest nach Überwald.

Salico 26.11.2003 06:12:28
Höret! Höret! Der Patrizier lädt zum Geburtstagsfest nach Überwald.

Das Reich der ewigen Sonne feiert am 3.12. den 33. Geburtstag seiner Lordschaft Salico von Überwald.

Wir erlauben uns,

die Freunde des Reiches, die Lenker der Staaten von Big Island und der ganzen bekannten Welt

nach Überwald zu laden. Die Feierlichkeiten beginnen am frühen Morgen und werden bis in die späten Abendstunden andauern. Sie enden mit einem Festakt in der Halle des hohen Rates um Mitternacht.

Wir freuen uns, sie zu den Feierlichkeiten in Überwald begrüßen zu dürfen. Für ihr leibliches Wohl garantiert das Reich genauso wie für ihre Unversehrtheit, so ihr Sie nicht selbst durch den übermäßigen Genuss des Hellschen Weins gefährdet.

Lady Desdemona Redmond – Vizeimperatrix der ReS
Lord Glim Vahiri – Vorsitzender des hohen Rates
Baltimore 28.11.2003 03:51:58
Der zensunnische Kaiser bedankt sich für die Einladung und kündet seinen Besuch an. Dies ist seit langem der erste Besuch des Kaisers der Länderein der ReS.
Vor allem freut sich der Kaiser auf das persönliche Zusammentreffen mit dem ehrenwerten Patrizier, Lord Salico.

i.A.
Kaiser Det. Baltimore, Mahdi der Zensunni
Aditu 28.11.2003 15:38:03
Auch die Älteste Aditu bedankt sich für die Einladung und gedenkt ebenfalls zu Geburtstagsfeier des Patriziers zu erscheinen.
Bis dahin läßt sie Lord Salico ihre besten Wünsche ausrichten.

Jiriki
Sprecher der zida'yanischen Regierung
Salico 03.12.2003 23:59:04
In der Halle des hohen Rates der ReS.

In der Halle haben sich die Gäste des Reiches eingefunden, um mit einem Festakt zu Ehren des Patriziers seinen Geburtstag ausklingen zu lassen. Die Ränge des Parlaments sind zum Bersten gefüllt. Die Abgeordneten, Honoratioren des Reiches und hohe Beamte, alle drängeln sich in die beiden Blöcke, in denen normalerweise die 400 Abgeordneten Platz nehmen. Vor den Blöcken wurden weitere Stühle und Bänke für die Staatsgäste aufgestellt. In der ersten Reihe sitzen die hohen Herrscher Peter, Thor, Zeus und Baltimore sowie die hochwohlgeborene Kunigunde. Den Mitgliedern der GA wurden besonders bequeme Sessel zur Verfügung gestellt. Neben den GA-Vertretern sitzen Vahiri und Redmond, nach dem Patrizier die höchsten Repräsentanten des Reichs. Die Älteste der Zida’ya Aditu beehrt die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit und nimmt ebenfalls in der ersten Reihe auf einem Samtsessel platz. Das Podium, auf dem Lord Vahiri normalerweise saß und die Sitzungen leitete, bietet einem Streich-Quartett platz, welche Lieder und Weisen aus dem alten Überwald spielt. Die Regierungsbank war entfernt und der Thron der alten Könige von Überwald war in die Halle gebracht worden. Vor dem Thron stand der Stuhl, auf dem Lord Salico bei Audienzen Platz nahm. Der Staatslenker bestieg den Thron nur zu besonderen Anlässen. Er mochte den Prunk der alten Könige, sah sich aber nie in ihrer Tradition. Er war Patrizier, ein gewählter Herrscher von altem Geblüt. Seine Vorfahren hatten der Erbmonarchie aus Ankh den Kampf angesagt. Neben dem Thron standen die Halter für die Insignien der beiden Reiche. Das Zepter Überwalds und die Krone der Mare waren lagen aber nicht in Haltern. Vahiri vermutete, dass der Patrizier zu diesem hohen Festtage doch mal den Anzug gegen das herrschaftliche Gewand wechseln würde. Es geht auf Mitternacht zu, der Patrizier selbst ist noch nicht da. Pünktlich um 12 Uhr Mitternacht schlägt die Turmuhr. Und unterbricht die Musik
Mit dem 24. Schlag der Uhr öffnet sich das große Tor.
Ein Diener betritt die Halle. Er trägt eine alte Livree aus den Zeiten der Monarchie in Überwald. Mit dem Stab in seiner Hand stößt er dreimal fest auf den Marmorboden. Das den Raum erfüllende Raunen erstickt. „Meine Damen und Herren, erheben Sie sich für seine Lordschaft Salico von Überwald, den Imperator des Reichs der ewigen Sonne, dem Patrizier des Reichs und der Stadt von Überwald, dem Taoiseach des ríocht an Mare, dem Lordprotektor der Kolonien des Ostens, des Westens und des Projekts Brasilia, dem Bewahrer des Glaubens und dem Hüter des Friedens.“
Die Anwesenden stehen von ihren Stühlen auf. In der Ferne blasen zwei Fanfaren. „Salico versteht sich auf große Auftritte“, dachte Glim Vahiri bei sich. Zwei weitere Saaldiener betreten den Saal durch das Haupttor. Sie tragen die Insignien der beiden Reiche. In gemächlichem Abstand folgt der Patrizier. Lord Salico war jung an die Macht gekommen, doch die Jahre seiner Regentschaft zeichneten ihre Spuren am Leib des Patriziers. Seine Schläfen trugen bereits Anflüge von einem Grau. Kleine Fältchen zeichneten sich um seine grau-braunen Augen und in den Mundwinkeln. Nach dem Attentat ging der Patrizier an einem Stock, den er mal als Stütze benutzte, wenn sein Knie im Schmerzte, mal als Accessoire, welches einfach zu ihm gehörte. Er trägt einen dunkelgrauen Anzug, dazu einen Binder in den Farben der ReS: Orange, weiß und grün. Langsam schreitet er unter dem Applaus der anwesenden Gäste zum Thron. Heute war sein 33. Geburtstag und er genoss die Ovationen, die die Anwesenden ihm bereiten. Er dachte zurück an den heutigen Morgen, als seine engsten Vertrauten ihm mit Geschenken und besten Wünschen aufwarteten. Dachte an den Tag, als seine Gäste eintrafen und mit den Bewohnern Überwalds und des Reiches feierten. Er geht an den Staatsgästen vorbei. Dachte an den Abend, an das große Feuerwerk, welches Lady Redmond und Lord Vahiri für ihn organisiert hatten. Genießt jede einzelne Sekunde dieses Moments. Vor dem Thron bleibt er kurz stehen, schaut auf das Wappen der ReS, welches 10 Meter hoch, hinter dem Thron prangt. Ein letztes Mal, dachte er, wird er heute vor sein Reich treten. Er setzt sich auf den Thron und die beiden Reichsinsignien werden auf den für sie vorbereiteten Platz gelegt.
„Liebe Freunde,
ich danke Euch, dass ihr meiner Einladung so zahlreich gefolgt seid. Ich danke Euch, dass Ihr mit mir diesen Tag gefeiert habt. Ich danke Euch, für die guten Wünsche, die mir überbracht wurden.
Mit Dank möchte ich es heut aber nicht belassen. Seit einigen Tagen gehen Gerüchte durch das Reich. Besagen, dass uns großes Bevorsteht. Große Veränderungen. Große Herausforderungen. Die Reisetätigkeit unserer Forscher nach Moloch und Dust haben diese Gerüchte genauso genährt, wie die Versuche, die Funde in der Wüste Dust vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Ehrenwerter Baltimore, ihr mögt mir verzeihen, wenn ich hier die Bombe platzen lassen. Unsere Forscher haben etwas Großartiges entdeckt. In den Tiefen der Wüste lag ein riesiges Raumschiff verborgen. Ein Schiff, mit dem über 2 Mio. Menschen diesen Planeten verlassen könnten. Nachdem der Kaiser die Bedeutsamkeit dieses Fundes bewusst wurde, haben wir gemeinsam Pläne geschmiedet, eine neue Heimat für die Menschheit zu finden. Unsere Heimat ist verseucht, verpestet und verstrahlt. Mutantenhorden machen die Welt unsicher. Die Erde ist kein heimischer Ort mehr. Die Zukunft liegt irgendwo dort draußen!“ Der Patrizier deutet auf das Oberlicht, durch welches Sternenlicht in die Halle fällt. „Kaiser Baltimore hat mich und die ReS eingeladen diesen Planeten zu verlassen und eine neue Heimat zu finden. Unter strengster Geheimhaltung haben wir den Plan diskutiert und eine Entscheidung getroffen: Die Völker der ReS werden zu den Sternen fahren. Unter meiner Herrschaft ist die ReS von einer kleinen Stadt zum größten Reich der Erde erwachsen. In Frieden sind wir gewachsen, im Krieg haben wir unsere Freiheit gefunden. Viel Blut ist geflossen, um die ReS zu gründen, zuviel Blut. Doch Opfer und Entbehrungen haben sich gelohnt. Das größte Volk, das größte Staatsgebiet, die größte Handelsflotte, die größte Armee. Die ReS ist eine Ansammlung von Superlativen. Hier auf diesem Planeten hat sie alles erreicht und deshalb ist sie bereit, zusammen mit Freunden, ohne die wir unsere heutige Größe nie erreicht hätten, eine neue Herausforderung zu wagen.“ Der Patrizier blickte kurz durch die Reihen, gespannt hingen die Anwesenden an seinen Lippen. „Die Völker, die die Erde verlassen werden, werden zu einem Volk, werden gemeinsam die Herausforderungen stemmen, die sich ihnen stellen.“ Erneut stockte der Patrizier. „Ein Volk kann aber nicht zwei Herren dienen. Ich bin ein Kind dieses Planeten. Je näher der Tag rückt, an dem wir den Planeten verlassen können, desto unruhiger wird mein Schlaf, desto größer meine Furcht vor der Zukunft. Ich kann die Erde nicht verlassen. Vor zwei Wochen habe ich mich mit einigen Wenigen entschlossen, in einem entfernten Land, ein Neuanfang zu wagen. Wir werden diese Insel verlassen, neue Inseln entdecken, neue Völker kennen lernen, und siedeln, wo nie ein Überwälder zu vor gesiedelt hat.“ Eine Träne rann über die Wange des Patriziers. „Ein Volk kann nur einen Herrscher haben. Wir haben uns entschlossen, dass wir das nicht sein werden. Die Völker der ReS werden mit dem Volk Baltimores diesen Planeten verlassen, wenn die Zeit hierfür gekommen ist. Solange befinden sie sich in meiner Erbmasse. Ich werde heute Nacht diese Stadt und diese Insel verlassen. Versucht nicht, mich umzustimmen, versucht nicht mich aufzuhalten. Ich war über eine lange Zeit Herrscher dieser Nation, war lange Zeit Herrscher des mächtigsten Reich der Erde. Ich bin müde geworden, müde von der Verantwortung, die Tag für Tag auf meinen Schultern lastet, müde von den Entscheidungen, müde von der Herrschaft. Ich werde ein neues Reich aufbauen, einige wenige Freunde im Reich haben beschlossen mich zu begleiten… Alles Gute für die Zukunft und ein langes Leben.“

Der Patrizier legte den Stock beiseite, auf den er sich gewöhnlich zu stützen pflegte und verließ den Saal durch die Haupttüren unter den Augen der schweigenden Anwesenden
In der Halle des hohen Rates der ReS.

In der Halle haben sich die Gäste des Reiches eingefunden, um mit einem Festakt zu Ehren des Patriziers seinen Geburtstag ausklingen zu lassen. Die Ränge des Parlaments sind zum Bersten gefüllt. Die Abgeordneten, Honoratioren des Reiches und hohe Beamte, alle drängeln sich in die beiden Blöcke, in denen normalerweise die 400 Abgeordneten Platz nehmen. Vor den Blöcken wurden weitere Stühle und Bänke für die Staatsgäste aufgestellt. In der ersten Reihe sitzen die hohen Herrscher Peter, Thor, Zeus und Baltimore sowie die hochwohlgeborene Kunigunde. Den Mitgliedern der GA wurden besonders bequeme Sessel zur Verfügung gestellt. Neben den GA-Vertretern sitzen Vahiri und Redmond, nach dem Patrizier die höchsten Repräsentanten des Reichs. Die Älteste der Zida’ya Aditu beehrt die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit und nimmt ebenfalls in der ersten Reihe auf einem Samtsessel platz. Das Podium, auf dem Lord Vahiri normalerweise saß und die Sitzungen leitete, bietet einem Streich-Quartett platz, welche Lieder und Weisen aus dem alten Überwald spielt. Die Regierungsbank war entfernt und der Thron der alten Könige von Überwald war in die Halle gebracht worden. Vor dem Thron stand der Stuhl, auf dem Lord Salico bei Audienzen Platz nahm. Der Staatslenker bestieg den Thron nur zu besonderen Anlässen. Er mochte den Prunk der alten Könige, sah sich aber nie in ihrer Tradition. Er war Patrizier, ein gewählter Herrscher von altem Geblüt. Seine Vorfahren hatten der Erbmonarchie aus Ankh den Kampf angesagt. Neben dem Thron standen die Halter für die Insignien der beiden Reiche. Das Zepter Überwalds und die Krone der Mare waren lagen aber nicht in Haltern. Vahiri vermutete, dass der Patrizier zu diesem hohen Festtage doch mal den Anzug gegen das herrschaftliche Gewand wechseln würde. Es geht auf Mitternacht zu, der Patrizier selbst ist noch nicht da. Pünktlich um 12 Uhr Mitternacht schlägt die Turmuhr. Und unterbricht die Musik
Mit dem 24. Schlag der Uhr öffnet sich das große Tor.
Ein Diener betritt die Halle. Er trägt eine alte Livree aus den Zeiten der Monarchie in Überwald. Mit dem Stab in seiner Hand stößt er dreimal fest auf den Marmorboden. Das den Raum erfüllende Raunen erstickt. „Meine Damen und Herren, erheben Sie sich für seine Lordschaft Salico von Überwald, den Imperator des Reichs der ewigen Sonne, dem Patrizier des Reichs und der Stadt von Überwald, dem Taoiseach des ríocht an Mare, dem Lordprotektor der Kolonien des Ostens, des Westens und des Projekts Brasilia, dem Bewahrer des Glaubens und dem Hüter des Friedens.“
Die Anwesenden stehen von ihren Stühlen auf. In der Ferne blasen zwei Fanfaren. „Salico versteht sich auf große Auftritte“, dachte Glim Vahiri bei sich. Zwei weitere Saaldiener betreten den Saal durch das Haupttor. Sie tragen die Insignien der beiden Reiche. In gemächlichem Abstand folgt der Patrizier. Lord Salico war jung an die Macht gekommen, doch die Jahre seiner Regentschaft zeichneten ihre Spuren am Leib des Patriziers. Seine Schläfen trugen bereits Anflüge von einem Grau. Kleine Fältchen zeichneten sich um seine grau-braunen Augen und in den Mundwinkeln. Nach dem Attentat ging der Patrizier an einem Stock, den er mal als Stütze benutzte, wenn sein Knie im Schmerzte, mal als Accessoire, welches einfach zu ihm gehörte. Er trägt einen dunkelgrauen Anzug, dazu einen Binder in den Farben der ReS: Orange, weiß und grün. Langsam schreitet er unter dem Applaus der anwesenden Gäste zum Thron. Heute war sein 33. Geburtstag und er genoss die Ovationen, die die Anwesenden ihm bereiten. Er dachte zurück an den heutigen Morgen, als seine engsten Vertrauten ihm mit Geschenken und besten Wünschen aufwarteten. Dachte an den Tag, als seine Gäste eintrafen und mit den Bewohnern Überwalds und des Reiches feierten. Er geht an den Staatsgästen vorbei. Dachte an den Abend, an das große Feuerwerk, welches Lady Redmond und Lord Vahiri für ihn organisiert hatten. Genießt jede einzelne Sekunde dieses Moments. Vor dem Thron bleibt er kurz stehen, schaut auf das Wappen der ReS, welches 10 Meter hoch, hinter dem Thron prangt. Ein letztes Mal, dachte er, wird er heute vor sein Reich treten. Er setzt sich auf den Thron und die beiden Reichsinsignien werden auf den für sie vorbereiteten Platz gelegt.
„Liebe Freunde,
ich danke Euch, dass ihr meiner Einladung so zahlreich gefolgt seid. Ich danke Euch, dass Ihr mit mir diesen Tag gefeiert habt. Ich danke Euch, für die guten Wünsche, die mir überbracht wurden.
Mit Dank möchte ich es heut aber nicht belassen. Seit einigen Tagen gehen Gerüchte durch das Reich. Besagen, dass uns großes Bevorsteht. Große Veränderungen. Große Herausforderungen. Die Reisetätigkeit unserer Forscher nach Moloch und Dust haben diese Gerüchte genauso genährt, wie die Versuche, die Funde in der Wüste Dust vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Ehrenwerter Baltimore, ihr mögt mir verzeihen, wenn ich hier die Bombe platzen lassen. Unsere Forscher haben etwas Großartiges entdeckt. In den Tiefen der Wüste lag ein riesiges Raumschiff verborgen. Ein Schiff, mit dem über 2 Mio. Menschen diesen Planeten verlassen könnten. Nachdem der Kaiser die Bedeutsamkeit dieses Fundes bewusst wurde, haben wir gemeinsam Pläne geschmiedet, eine neue Heimat für die Menschheit zu finden. Unsere Heimat ist verseucht, verpestet und verstrahlt. Mutantenhorden machen die Welt unsicher. Die Erde ist kein heimischer Ort mehr. Die Zukunft liegt irgendwo dort draußen!“ Der Patrizier deutet auf das Oberlicht, durch welches Sternenlicht in die Halle fällt. „Kaiser Baltimore hat mich und die ReS eingeladen diesen Planeten zu verlassen und eine neue Heimat zu finden. Unter strengster Geheimhaltung haben wir den Plan diskutiert und eine Entscheidung getroffen: Die Völker der ReS werden zu den Sternen fahren. Unter meiner Herrschaft ist die ReS von einer kleinen Stadt zum größten Reich der Erde erwachsen. In Frieden sind wir gewachsen, im Krieg haben wir unsere Freiheit gefunden. Viel Blut ist geflossen, um die ReS zu gründen, zuviel Blut. Doch Opfer und Entbehrungen haben sich gelohnt. Das größte Volk, das größte Staatsgebiet, die größte Handelsflotte, die größte Armee. Die ReS ist eine Ansammlung von Superlativen. Hier auf diesem Planeten hat sie alles erreicht und deshalb ist sie bereit, zusammen mit Freunden, ohne die wir unsere heutige Größe nie erreicht hätten, eine neue Herausforderung zu wagen.“ Der Patrizier blickte kurz durch die Reihen, gespannt hingen die Anwesenden an seinen Lippen. „Die Völker, die die Erde verlassen werden, werden zu einem Volk, werden gemeinsam die Herausforderungen stemmen, die sich ihnen stellen.“ Erneut stockte der Patrizier. „Ein Volk kann aber nicht zwei Herren dienen. Ich bin ein Kind dieses Planeten. Je näher der Tag rückt, an dem wir den Planeten verlassen können, desto unruhiger wird mein Schlaf, desto größer meine Furcht vor der Zukunft. Ich kann die Erde nicht verlassen. Vor zwei Wochen habe ich mich mit einigen Wenigen entschlossen, in einem entfernten Land, ein Neuanfang zu wagen. Wir werden diese Insel verlassen, neue Inseln entdecken, neue Völker kennen lernen, und siedeln, wo nie ein Überwälder zu vor gesiedelt hat.“ Eine Träne rann über die Wange des Patriziers. „Ein Volk kann nur einen Herrscher haben. Wir haben uns entschlossen, dass wir das nicht sein werden. Die Völker der ReS werden mit dem Volk Baltimores diesen Planeten verlassen, wenn die Zeit hierfür gekommen ist. Solange befinden sie sich in meiner Erbmasse. Ich werde heute Nacht diese Stadt und diese Insel verlassen. Versucht nicht, mich umzustimmen, versucht nicht mich aufzuhalten. Ich war über eine lange Zeit Herrscher dieser Nation, war lange Zeit Herrscher des mächtigsten Reich der Erde. Ich bin müde geworden, müde von der Verantwortung, die Tag für Tag auf meinen Schultern lastet, müde von den Entscheidungen, müde von der Herrschaft. Ich werde ein neues Reich aufbauen, einige wenige Freunde im Reich haben beschlossen mich zu begleiten… Alles Gute für die Zukunft und ein langes Leben.“

Der Patrizier legte den Stock beiseite, auf den er sich gewöhnlich zu stützen pflegte und verließ den Saal durch die Haupttüren unter den Augen der schweigenden Anwesenden

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