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Tagebuch eines Verrückten
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Tagebuch eines Verrückten


26.05.200626.05.06: Weisheit kommt vor dem Zahn! Teil I

Diese Geschichte beginnt schon etwa... 2,5 Jahre früher, zum meiner Einstellung bei der Bundeswehr!

Wenn man bei der Bundeswehr eingestellt wird, sind dort einige medizinische Untersuchungen Pflicht, um mögliche Gesundheitsschäden auszuschließen. Unter anderem auch eine zahnärztliche Untersuchung. Damals sagte mir die Zahnärztin, meine Weisheitszähne seien im Durchbruch, und das müsste man im Auge behalten, evtl müssten sie gezogen werden. Mein damaliger Kommentar: "Wenn die da wachsen, haben sie einen Sinn, also bleiben die drin" ging irgendwie unter.

ca. 1 Jahr später, kurz nach meiner Beförderung zum Unteroffizier, komme ich wieder zum Zahnarzt, mit geschwollenen Backen (nein, es heißt nicht Wangen, oder warum sagt dann jeder Zahnarzt "Backenzähne"?): Die Weisheitszähne haben sich entzündet!
Jetzt muss man dazu sagen: Unsere Zahnärztin ist das ÜBER-Gerät. (Man nehme mir das nicht übel, aber ich bin auch nur ein Mann) Das wusste ich vorher noch nicht (wer mich damals, ein Jahr vorher untersucht hatte, weiß ich nicht mehr. In der ersten Woche beim Bund beschäftigen dich GARANTIERT andere Dinge als Frauen), komme also völlig nichtsahnend in die Aufnahme, da sitzt sie auf einem Stuhl, lächelt mich an und spricht: "Na, was kann ich für sie tun?" (lol... plötzlich wusste ich, warum unsere Rekruten andauernd zum Zahnarzt wollen)
Der Anblick raubte mir jegliche Sinne... die Schmerzen waren wie weggeblasen (höhö... zweideutig...), ich steh nur noch da: "... ... ... hab ich verg... Weisheitszähne, glaube ich!"
Nach ein bisschen Papierkram, der nötig ist vor der ersten Untersuchung, liege ich auf dem Zahnarztstuhl, sie guckt sich die Weisheitszähne an, und meint: "Ja, Herr Rentzsch! Sieht so aus, als sind die im Durchbruch. Die kommen aber nicht richtig raus, ich denke mal, wenn die in einem halben Jahr nicht raus sind, müssen sie gezogen werden."
"Sicher nicht! Die wachsen da, und dann haben die einen Sinn... sonst würden sie nicht dort wachsen! Bleiben drin!"
"Das müssen Sie selber wissen... aber ich denke mal, in einem halben Jahr sind Sie wieder hier, und wollen sie ziehen lassen. Naja, auf jeden Fall nach dem Zähne putzen ordentlich durchspülen, dass sich keine Essensreste zwischen Zahnfleisch und Zähnen festsetzen!"

Gut, die Schmerzen klangen ab, ich spülte, alles super, ich ging auf Lehrgang, hatte mächtig Spaß, usw... ein halbes Jahr später stand ich wieder mit geschwollenem Gesicht auf der Matte!

Das Szenario war in etwa dasselbe... und ich hab sie mir nicht ziehen lassen (aus Protest!!!)

So kam es dann, dass ich ein Jahr lang keine Probleme hatte... sie sprach zwar bei der Routineuntersuchung wieder vom Zähne ziehen, aber ich blieb hart! Meine Zähne bleiben, wo sie sind!

Schließlich, am 03.05.06 war es dann soweit: Routineuntersuchung! Ich weiß nicht, welcher Teufel mich da ritt: Ich wollte die Zähne loswerden! Ich soll im Juli auf Lehrgang gehen, und ich habe keinen Bock, wegen Zahnschmerzen auszufallen (ein Fehltag kann reichen, um durchzufallen!), also: raus damit!!!

Nun muss man dazu sagen: Wie viele Menschen habe ich Angst vor dem Zahnarzt (hatte!!! Schlimmer als die letzten 3 Wochen kann es nicht mehr werden!) Ich hasse Zahnschmerzen, und alles, was sie verursacht, wie die Pest! Und, dass sich schon 4 Leute in der Kompanie ihre Zähne ziehen ließen, und danach kaum noch ansprechbar waren, hob mein Vertrauen nicht gerade!

Gut, sie sagte mir, das mit den Zähnen kriege sie diese und nächste Woche nicht mehr hin, aber ich hätte ein Loch im Zahn, das müsse versiegelt werden.
Am 10.05 also war der Termin: Das übliche eben: Bohren, versiegeln, fertig. Sie guckt mich an: "Na, Herr Rentzsch? Wollen sie eine Betäubungsspritze?"
Mit einem Blick wie die Kuh vorm neuen Dorf meine ich: "Wissen Sie was? Ich hab keine Ahnung, vor was ich mehr Angst habe: Spritze oder Bohrer! Ich bin heute mal tapfer!" looooool... der Blick, ich werde ihn nie vergessen! (-:
Gut, wir waren bald fertig, und mit den Worten "Hat überhaupt gar nicht wehgetan", schreite ich davon. Die Fröhlichkeit war nur aufgesetzt, denn ich wusste: Nächste Woche vergeht dir das Lachen! Dann kriegst du Zähne gezogen!

Ich saß eine Woche wie auf Kohlen, das könnt ihr mir glauben. Und schließlich war es soweit: Mittwoch, der 17.05.: Tag meines Todes. Vollnarkose wollte sie mir nicht geben... schade.

Jetzt muss man eines wissen: So chaotisch ich auch bin: ich habe einen seltsamen Tick für bestimmte Ordnungssysteme, unter anderem: Symmetrie! Alles muss sich spiegelgleich sein, sonst regt es mich auf! Also frage ich sie, ob sie mir gleich beide Seiten ziehen kann. lol... nach einem kurzen Gespräch, und der Feststellung, dass ich keine Schnabeltasse im Hause habe, war ich sicher, dass ich meinen Tick auch mal 2 Wochen ruhen lassen kann (es war schwer, muss ich dazu sagen!)

Als erstes jagt sie mir eine Betäubungsspritze in den Mund, um die Unterlippe und alle unteren Zähne zu betäuben. Und auf einmal hatte ich Spaß! Ich saß wie ein Irrer auf dem Stuhl, und hab mir immer wieder auf den Mund getippt, um festzustellen, wie taub mein Mund schon ist. Besonders genial war, als ich dann meinem Mund ausspülen sollte: Habt ihr schon mal versucht, zu trinken, wenn eure linke Gesichtshälfte taub ist? Nachher hatte ich die Hälfte auf der Hose... egal!
Dann brachte sie mir einen ca 10cm großen Zahn aus Gummi. Sie meinte, dass ich etwas zum festhalten hätte, wenn ich es nicht mehr aushielte. lol... brauch ich nicht, bin tapfer, taff, ein ganzer Kerl, außerdem betäubt... TSCHAKKA... 2 Minuten später fing sie an zu ziehen... der Gummizahn war mittlerweile unter meinen Händen zu einer grauen, unförmigen Masse zerklumpt!

Und, ich muss sagen: Sie war gut! Keine 2 Minuten, der Zahn war draußen... mit halb offenem Mund, den Hals voll mit irgendwelchen Instrumenten bekomme ich gerade noch raus: "Gen ngeng ich ngit! (Den nehm ich mit!)" (ich hab gehört, die verkaufen Zähne an die russische Organmafia!)

"So, Herr Rentzsch," meint sie zu mir. "Der untere ist draußen. Der Unterkiefer ist erfahrungsgemäß härter als der Oberkiefer, also wird der obere noch leichter!" (Sollte das der Wahrheit entsprechen? Sollte ich innerhalb von 15 Minuten die so verhassten Hallen tatsächlich schmerzfrei verlassen? Wir sind gespannt!)


 6 Kommentare zu diesem Eintrag
09.06.2006 13:06:40von pinky^^
ach aber ihc vergas zu erwähnen als meine damals rauskamen, hat sich die ganze scheisse auch entzündet.....hehe... war die tollste diät meines lebens.... ich musst nichmal sport machen.... 8kg in 3 wochen........
09.06.2006 17:06:46von TDL a.k.a. THE BRAIN
looool... und ich sag dir eines: ICH HAB KEIN MITLEID q-:
10.06.2006 02:06:32von pinky^^
ja ich weiss.... du bist halt....---ohne worte----;-)
10.06.2006 02:06:32von TDL
Ich bin ohne Worte? Also, ich finde, das da oben sind ziemlich viele Worte (-:
30.07.2012 02:07:43von Veronica
Ich als Oberf6sterreicher kann von sehr schlechten Erfahrungen betcihren, die meine Tochter mit der SPd6-dominierten Stadt Wien gemacht hat. Es ist nicht die bf6se Strache-FPd6, und es ist (war) nicht die herzlose Fekter-Politik, die meiner Tochter das Leben schwer machen. Es ist das „rote Wien“, das ihr unverhohlen und kaltherzig zeigt, dass man in Wien nichts verloren hat, wenn man einen arabischen Familiennamen tre4gt, auch wenn man vom der Tag der Geburt an f6sterreichische Staatsbfcrgerin war und ist. Meine Tochter, die seit ffcnf Jahren in Wien lebt und mit einem c4gypter verheiratet ist, also einen arabischen Familiennamen tre4gt, erlebt dies gerade schmerzlich am eigenen Leib. Sie hat sich vor einigen Wochen bei „Wiener Wohnen“ anzumelden versucht ffcr eine Gemeindewohnung. In kfcrzester Zeit erhielt sie per e-mail eine dfcrre Absage, ohne jegliche Begrfcndung, ohne namentliche Zeichnung des Mails. Aus Wut hat sie sich dann noch einmal angemeldet, diesmal mit ihrem (f6sterreichischen) Me4dchennamen. Innerhalb kfcrzester Zeit bekam sie eine Einladung, persf6nlich zu „Wiener Wohnen“ zu kommen, um die weiteren Formalite4ten abzuwickeln Ich denke, dass dahinter eindeutig eine rassistische, fremdenfeindliche Grundhaltung steckt. Die erlebt meine Tochter ohnehin permanent, seit sie den arabischen Namen tre4gt. Zu „Wiener Wohnen“ ist sie dann persf6nlich gegangen und hat die Sache mit ihrer Doppel-Anmeldung aufgekle4rt und ihren Verdacht in Sachen Rassismus gee4udfert. Daraufhin hat man eine Anmeldung von ihr entgegen genommen. Und diese kurz darauf wieder abgelehnt. Die Begrfcndung: Ihr Ehemann ist nicht die vorgeschriebenen zwei Jahre lang mit Wohnsitz Wien gemeldet. Was aber nicht stimmt, realiter lebt er (angemeldet) schon mehr als zwei Jahre in Wien.Bei weiteren Nachfragen erfuhr meine Tochter Ungeheuerliches: Von September 2010 bis Je4nner 2011 war ihr Mann in Kairo. Er ist nicht ausgewiesen oder abgeschoben worden, sondern ist auf eigenen Antrieb und eigene Kosten in sein Herkunftsland gereist, um sich geme4df den f6sterreichischen Fremdenrechtsbestimmungen bei der f6sterreichischen Botschaft einen Aufenthaltstitel aus dem Titel binationale Ehe zu besorgen. Dass dies trotz Vorliegen aller Dokumente und Unterlagen und beglaubigten dcbersetzungen ffcnf Monate dauerte, ist allein schon ein Skandal. Nun aber erfuhr meine Tochter, dass ihr Mann we4hrend dieser ffcnf Monate sozusagen von Amts wegen an seiner derzeitigen Wohnadresse abgemeldet wurde. Und zwar ohne dass er oder seine Ehefrau informiert wurden, und wer genau das aus welchem Titel veranlasst hat, ist ffcr meine Tochter und mich nicht zu eruieren. Es hat jedenfalls den Effekt, dass sie und ihr Mann als Ehepaar sich nun frfchestens in zwei Jahren wieder bei „Wiener Wohnen“ bewerben kf6nnen. Auch dies interpretiert sie – ebenso wie ich – als eine fremdenfeindlich motivierte Schikane durch das „rote Wien“.Soweit meine entte4uschenden Erfahrungen mit dem sozialdemokratischen Umfeld und der Sozialdemokratie, von der ich jetzt endgfcltig nicht mehr glaube, dass sie nur irgendeine der Hoffnungen erffcllen kann, die ich in den vergangenen 40 Jahren in sie gesetzt habe.
17.05.2016 15:05:51von Mircea
A primeira vez que vi suas fotos tive certeza: Você vai ser o fotógrafo do meu casamento !!!Talvez leve uns aninho até o caó2rios30; mas as fotos serão sua!Adoro seu trabalho!!!Bjs

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Verbrannte Zone, das Onlinespiel

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